Der heisseste Bläsersatz Münchens! Oder auch "Bad Ass Brass"!


Thomas - Trompete

Den Thomas so zu sehen, wie auf diesem Foto, ist von der Wahrscheinlichkeit vergleichbar mit der, mehrfach von einem Blitz getroffen zu werden. Nichtsdestotrotz gibt es wie bei Allem, statistische Ausreißer und so ist es dank ausgeklügelter Überwachungstechnik und Expertise gelungen, dieses extrem seltene Ereignis festzuhalten.

Die Schwierigkeit ein solches Bild zu ergattern, ergibt sich aus der Tatsache, dass Thomas einen unter Trompetern geheimen Mimik-Kodex und eine Abwandlung des bekannten „Pokerfaces“ bis zur Perfektion hin entwickelt hat. Und so beherrscht er diesen – auf den Betrachter stoisch wirkenden Blick – auf dem gleichen hohen Niveau, wie das Trompetespielen selber. Der selbsternannte Wetterminister diverser Randmetropolen urbanen Charakters, repräsentiert bei den Troubleshooters das ultra-solide Bläserfundament als Statement, der sich durch keinerlei – und das gilt es zu betonen – Umwelteinflüsse aus der Ruhe bringen lässt.

Ein hoch auf die Statistik!


Esmeralda - Trompete

Schon früh war für die gebürtige Luxemburgerin klar: Sie will Trompete spielen!

Die Bemühungen der Eltern, sie für das alte Klavier im Wohnzimmer zu begeistern, blieben erfolglos. Schließlich setzte Esmeralda  ihren Willen durch: Sie erhielt Unterricht am Conservatoire in Luxemburg und spielte in zahlreichen Konstellationen von Kammermusik, über Harmonie- und Symphonie Orchester, Bigbands und sogar einer Marchingband.

Nach dem Abitur kam die schöne Trompeterin für ihr Elektrotechnik-Studium nach München. Ein Glück für die TroubleShooters!

 

Michael - Posaune

Michael hat außer dem Standard-Blockflötenunterricht in der Grundschule direkt zur Posaune gegriffen. Richtigen Unterricht hat er mit 15 Jahren begonnen und dann schnell in diversen Musikvereinen, Schul-Big-Bands und klassischen Orchestern mitgespielt.

Nach der Schule hat Michael im Stabsmusikkorps dem Bundeskanzler und diversen Staatsgästen ein paar Ständchen gespielt. Während des (Nichtmusiker) Studiums wurde wieder in verschiedenen Big Bands, Orchestern und Soul Bands musiziert.

Nach dem Umzug nach München fand er im Jahr  2012 den Weg zu den Troubleshooters und  teilt sich den Job mit den anderen Posaunisten der Band. 


Markus - Posaune

Als seine Mutter ihn in die "musikalische Früherziehung" an der Stuttgarter Musikschule steckte, merkte sie schnell, bei ihrem Sohn einen "Nerv" getroffen zu haben. Der elterliche Plattenschrank mit Glenn Miller und James Last erweckte in ihm die Liebe zum "Blech".

Es folgten Klavier-, Trompeten- und Posaunenunterricht, u.a. bei der Big-Band-Legende Bobby Burgess in Stuttgart.  Er spielte sich durch Musikverein, Posaunenchor, Schulorchester, Big- und Funkbands und wurde Mitglied des Jugendjazzorchester Baden-Württemberg.

Das Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film brachte Markus nach München und nach langer musikalischer Abstinenz wurde er schließlich wieder "rückfällig". So lebt er seine "Sucht" jetzt bei den Troubleshooters aus, denn da gibt es Soul with a capital "S"!

 

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Michael - Tenorsaxophon

Michael wollte eigentlich gar nie Saxophon spielen. Aufgrund eins Dreirad-Unfalls verlor er im Alter von drei Jahren seine Schneidezähne (zum Glück nur die Milchzähne). Dies hatte zur Folge, dass der kleine Michael schrecklich nuschelte und man ihn kaum noch verstehen konnte.

Als er dann eines Tages mit seiner Mutter in der Stadt unterwegs war, wurde sein Quengeln nach dem Kaiserthron derart missinterpretiert, dass die Mutter ihm ein Saxophon kaufte. Auch sein Protest gegen den nun folgenden wöchentlichen Saxophonunterricht verhallte unverstanden.

Als er dann endlich seine zweiten Zähne bekam und sich wieder deutlich artikulieren konnte, hatte Michael bereits bemerkt, dass die Mädels einfach auf Musiker noch mehr als auf Adelige stehen. Und dann wollte er auch nicht mehr aufhören.

Und so saxxt er bis heute und bricht die Herzen der stolzesten Frauen - nur wegen seines alten Dreirads.


Simon - Posaune

Auch Simon hat - wie der halbe Bläsersatz - über die Bigband der Hochschule München zu den Shootern gefunden. Nach 10 Jahren klassischem Klavierunterricht wollte er noch ein Instrument lernen, das aufgrund der Lautstärke den Nachbarn auf die Nerven ging, und entschied sich so für die Posaune (ursprünglich Trompete, aber das hätte den nachbarschaftlichen Frieden dann doch überstrapaziert). Nach einem Zivildienst an einer Musikschule kam er über das Studium nach München und – nach musikalischen Irrwegen wie einer Ska-Band - auch zu den Troubleshooters. Wenn er nicht gerade mit dem Rucksack auf anderen Kontinenten durch die Gegend zieht, bläst er zusammen mit den anderen Horns der Band den Marsch und kann sich dabei musikalisch voll und ganz ausleben.